Samstag, Oktober 31, 2009

self



InnerCity, Chemnitz

crow



InnerCity, Chemnitz

rail



InnerCity, Chemnitz

Mittwoch, Oktober 28, 2009

Curtain



Es nützt alles nichts, wenn man die tollsten Fotoapparate im Schrank stehen hat, aber selber krank im Bett liegt. Also muss die Not zur Tugend gemacht werden! Und da Autofokus im Bett keinen Spass macht, muss das gute alte (analog) Schmuckstück von Pentax an die Digitalkamera. Das Fieber völlig vergessend, musste nun krampfhaft ein Fotoobjekt gefunden werden.

Es war sogar leicht zu finden, da nicht weit vom Bett entfernt. Richtig! Die Gardine. Da meine Kamera aus dem Pentax 50mm ein Olympus/Pentax 100mm macht, musste ich nicht einmal aufstehen (sehr fieberfreundlich). Die Herausforderung schlechthin ist es bei Blende 1.2 und fieberwackligen Händen ein scharfes Bild hinzubekommen. Man fühlt sich dabei wie der alte Opa der versucht, mit der Gabel eine Erbse auf dem Teller zu treffen. Letztlich ist es doch geglückt. Und es sieht verdammt gut aus! Ich war genau so glücklich wie der alte Opa, der seine Erbse doch noch auf die Gabel gespießt bekommen hat.

Samstag, Oktober 17, 2009

passing



InnerCity, Chemnitz

smoking



InnerCity, Chemnitz

Mittwoch, Oktober 14, 2009

Zurück aus dem Urlaub



Hier sind ein paar Eindrücke von unserem viel zu kurzen Urlaub in Zinnowitz an der Ostsee.

Samstag, September 26, 2009

4




Stadt


Eine Krähe fliegt vorbei
Die Stadt erwacht zum Leben
Sonne versucht die Kälte zu vertreiben
doch vergebens, sie bleibt nur das tägliche Schauspiel

Der Zeitungsladen ist voll mit Menschen
Ich kaufe eine TAZ, das erste Mal in meinen Leben

Ein altes Ehepaar läuft vorbei
Ihre Gesichter sehen ruhig und zufrieden aus
gar nicht passend in diese Zeit

Die Ampel ist Rot
Ein Mädchen fährt mit ihrem Fahrrad über die Straße
Ich sehe ihr Gesicht es ist jung und noch so voll
von unerlebten

Ein paar Schuhe einsam im langem Flur
Eine Frau in der Straßenbahn
traurig blickt sie irgendwo ins nichts
während ich nach Hause fahre
und auf mein eigenes Glück hoffe

Samstag, September 19, 2009

100 Jahre



Hier sind ein paar winzige Eindrücke von der 100 Jahr Feier des Opernhauses und der Kunstsammlung Chemnitz. Nur winzig weil ich ja als Besucher mit Familie und nicht als Fotograf unterwegs war (die gab es nämlich dort schon wie Sand am Meer).

Dreams of a manikin

Samstag, September 12, 2009

Torgau - Blau




„1941.
Ich war drei Jahre alt und erinnere mich heute noch an den Bombenangriff,
das Heulen der Sirenen und die Scheinwerfer am schönen dunkelblauen Himmel. Blau, blau, hellblau ...“


- Aus dem Vorwort des Buches „Die Dämmerung“ von Boris Mihailov -


Es weht doch immer ein Hauch des Vergangenen durch unsere Zeit. Er entspringt aus Geschichten, Erinnerungen, Bildern oder auch aus Denkmälern.
Solch ein Hauch streifte mich vor kurzen in Torgau. In Torgau trafen sich Anfang 1945 zum ersten Mal Russische und Amerikanische Truppen auf einer Brücke, die die Elbe überspannte. Es kam zum sehr berühmt gewordenen Handschlag zwischen den Alliierten.

Heute ist diese Brücke nicht mehr vorhanden. Dafür aber ein kaltes, steinernes Denkmal. Beim Anblick dieses Klotzes wird einem wirklich sehr kalt ums Herz. Eine wirklich schlechte Erinnerung an die, die Ihr Leben in diesen sinnlosen Krieg gelassen haben.

Was sagte doch einmal ein Amerikaner? „At war, there are only losers - no winners“.

Samstag, August 29, 2009

Schuhe



"Eine Taube, die sagt, die Flut weicht zurück."


- Zitat aus "Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen -

Hinterhof



1967

ich war 15

so sehr auf acid
das ich kaum gehen konnte
im licht meiner herrlichkeit

gott allein weiß, wo wir anzukommen dachten
ich bin zu alt, als dass es mir einfallen könnte
und zu jung, um zu vergessen

irgendetwas ist da drinnen
das nie stirbt
ich klammere mich daran
verzweifelt


- Gedicht von David Lerner -

Samstag, August 22, 2009

Linie



Eine Linie, die Dir sagt von wo Du Starten musst.
Eine Linie, die Dir sagt wo Dein Ziel ist.

Eine Linie, die Dir verbietet sie zu übertreten.

Eine Linie, die Dich trennt vom Glücklichsein.


- Gedicht von Marko Hehl -

Nachts



Die Erinnerung an die Nächte,
das Gefühl der Freiheit.

Weit weg der Gedanke der Verzweiflung

Waren wir nicht alle die Suchenden,
ohne Ziel aber doch mit Hoffnung.

Die Nacht war die Droge, der Tag das Gefängnis.

Mit dem Instinkt eines Falters, der stirbt, in der Hoffnung des Kerzenlichtes.


- Gedicht von Marko Hehl -