Samstag, November 21, 2009

Alone?



Oft ist es das Gefühl der Leere und Einsamkeit wenn man Nachts durch die Stadt fährt. Eigentlich sind es hunderte von Menschen die in nächster Nähe wohnen und doch ist sie zu spüren, die Einsamkeit. Die Dinge sind weit weg, die Gedanken nicht greifbar. Nur die Kälte ist das, was bleibt..

Raven (6)



Aus der Serie „Raven“

Raven (5)



Aus der Serie „Raven“

Raven (4)



Aus der Serie „Raven“

Raven (3)



Aus der Serie „Raven“

Raven (2)



Aus der Serie „Raven“

Raven



Heute habe ich mich endgültig entschlossen, den „Raven“ Zyklus zu beginnen. Das erste Buch was mich wirklich begeisterte war Masahisa Fukase „Solitude of Ravens“. Aus seinen Bildern lernte ich eine völlig andere Sprache. Es hat lange gedauert sie zu lernen und noch länger sie zu verstehen. Bis jetzt hat sich diese Sprache sehr fest in meine Bilder eingebrannt. Und alles begann mit diesen Buch von Fukase. Das war vor ca. drei Jahren. Jetzt erst habe ich den Mut aufgebracht, meine „Raven“ sprechen zu lassen.

Die Japaner sagen, dass eine Krähe den Weg zeigt. Für Fukase war das der Weg in seinen Tod..

Dienstag, November 17, 2009

bird



From a window.

eye



No! You didn't get a picture! ;o)

passing



InnerCity, Chemnitz

Sonntag, November 15, 2009

Rena Effendi - Pipe Dreams



Oft ist es der Zufall, der einen zu etwas führt. Genau so erging es mir mit Rena Effendis Pipe Dreams. Ich entdeckte das Buch in einer kleinen Werbung des Benteli Verlages im "Du" Magazin.
So ungewöhnlich wie ich dieses Buch entdeckte, so überrascht war ich über das Buch an sich. Ein fotografisches Essay über eine Ölpipeline. Eigentlich war Rena Effendi für den BP Konzern unterwegs, um die Meisterleistungen dieser Pipeline zu fotografieren. Doch was sie wirklich entdeckte war der menschliche Preis, den die Bevölkerung für dieses Stück Rohrleitung zu zahlen hat. Fern ab von Propagandafotografie des Konzerns konzentrierte sie sich voll auf diese Menschen.

In diesen Subjekt zeigt sie auch ihre ganze Stärke. Die Portraits der Menschen in diesen Buch sind von einer enormen Eindringlichkeit. Es sind Bilder, die im Kopf hängen bleiben. Das ganze Essay ist, ganz klassisch, in Schwarz-Weiß gehalten. Damit bekommen die Bilder der Ölsümpfe oder die der Menschen in Ihren Slumähnlichen Wohnräumen einen besonders erdrückend, dunklen Charakter. Auffällig ist auch, dass auf den Bilder von Kindern sehr oft zwei zu sehen sind. Bei einen Bild musste ich sofort an Diane Arbus berühmte "Twins" denken. Auch kommt mir bei manchen Bildern Maya Gooded "Good Girls" in den Sinn.

Aber fernab von diesen Vergleichen muss ich sagen, dass Rena Effendi ihren eigenen, sehr ausgeprägten, Stil entwickelt hat den zu Beschreiben sehr schwierig ist. Er ist mir auf jeden Fall interessant genug, um Frau Effendi eine Möglichkeit für eine Ausstellung zu geben.

Es würde mich nicht wundern, wenn der Name Rena Effendi irgendwann unter den ganz großen zu finden ist.

shelf



Diese Kombination hat sich heute auf meinen Drucker eingefunden. So langsam wird der Berg mit ungelesenen Magazinen immer größer. Im „du“ Magazin sind wunderschöne Fotografien von Liu Zheng sowie Lise Sarfati drin. Ganz nebenbei noch ein extra großes Essay über China mit Literaturausschnitten die eine ganze Dekade überspannen. Ich werde wohl noch ein wenig brauchen, bis ich das alles durchgearbeitet habe.

Obendrauf das Programmheft vom Deutschlandradio. Ich weiß, das Langweilerradio, nur Gequatsche den ganzen Tag.. Aber ich möchte es nun nicht mehr missen wollen. Ja zu guter letzt noch der ipod. Der ist mal dran, wenn ich noch irgendwo Zeit habe :o) Kurioserweise läuft auch auf dem ipod am meisten der Radioempfänger oder der dradio Podcast nebst Hörspielen und Hörbüchern. Wenn mein Kopf irgendwann platzt weiß ich warum.

sky



InnerCity, Chemnitz

flowers



InnerCity, Chemnitz

bicycle



InnerCity, Chemnitz