Samstag, Juli 11, 2009

Rain



Seit über einer Woche sitze ich nun schon zu Hause und quäle mich mit einer Grippe herum. Leider ist eine Genesung nun immer noch nicht in Sicht. Das Wetter ist nun auch nicht gerade der benötigte Balsam für die Seele! Man glaubt es kaum, aber gestern konnte ich mich doch einmal aufraffen, um einen Film im Clubkino Siegmar zu sehen. Der Film hieß "Berlin Calling". Ein wunderschönes Tagebuch eines bekannten Berliner Techno/Elektro DJ's, der sich sogar selbst darin spielt. Da will mal einer sagen, dass der deutsche Film nicht auch mal gut sein kann. Auf jeden Fall habe ich auch wieder meine Clubkinotypische VitaCola in Kombination mit einer Bambina zu mir genommen (es lebe der Osten!). Ich war aber auch froh, als ich endlich zu Hause angekommen war.

Montag, Juni 29, 2009

Around the World

Around the World, Street Photography in BNW from wahliaodotcom on Vimeo.



"Around the World" so heisst das Video an dem sich meine Pariser Kollegin Elaine Vallet beteiligt hat. Es handelt sich um sechs Street Fotografen aus sechs verschiedenen Ländern sozusagen ein six by six. Möglich wurde das ganze durch Twitter und Vimeo.
Bei diesen Video habe ich wieder angefangen über den relativ neuen Begriff "Netzkunst" nachzudenken. Etwas was nur temporär im Internet existiert aber den Anspruch auf Kunst hat. Der Trend, selbst in der Fotografie, geht immer mehr in Richtung Netzkunst. Ein gutes Beispiel dafür ist auch flickr.com. Eine riesige Datenbank voll mit Bildern aus aller Welt. Aber eben "nur" temporär nicht greifbar, nicht real. Wenn man als Fotograf eine Ausstellung macht erreicht man vielleicht 50-100 Menschen. Macht man ein Buch erreicht man vielleicht 500-1000 Menschen. Betreibt man Netzkunst (sei es ein Blog, eine ausgefallene Website oder eben ein Video Diary) so erreicht man problemlos 10000 und mehr Menschen. Man darf gespannt sein, wie sich das ganze in 10 oder mehr Jahren entwickeln wird.

Ellen Auerbach in Zwickau



Ellen Auerbach war der eigentliche Grund, warum ich nach Zwickau gefahren bin. Für mich war sie relativ unbekannt, da ich mich mit politischer Fotografie nie wirklich beschäftigt habe. Aber bei Ellen Auerbach kommt man nicht daran vorbei. Selbst aus jüdischer Familie stammend war es für die notwendig, Deutschland beim Machtantritt Hitler's zu verlassen. Glücklicherweise, hatte Sie eine Leica geschenkt bekommen, die sie nunmehr für immer auf Ihren Reisen begleiten sollte. Ihr Werk umfasst nahezu 5000 Negative die im Besitz der Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin sind. Verrückt ist Ihr Lebenslauf bzw. Lebensweg zu lesen. Mit wem Sie zusammentraf und was sie alles erlebte. Interessant zu sehen, wie Berthold Brecht mit einer dicken Zigarre im Mund vor der Schreibmaschine sitz oder beim rasieren zu beobachten ist. Aber das ist nur ein winziger Teil Ihres Schaffens. Es gibt Bilder aus Palestina, England, Griechenland, USA, Deutschland, Chile, Mexico, Argentinien und Frankreich. Alles wichtige Stationen Ihres Lebens im Exil. Die Ausstellung heisst nicht umsonst "All die Neuanfänge". In einen Interview sagte Ellen Auerbach, das die All die Neuanfänge sehr genossen hatte. Sie liebte das Fremde. Niedergelassen hatte sie sich endgültig in New York wo sie 1998 verstarb. Die Kunstsammlung Zwickau hat Ihr in Zusammenarbeit mit dem Käthe Kollwitz Museum Köln jetzt eine kleine Retroperspektive geschaffen. Zusehen gibt es die Ausstellung noch bis zum 23.08.09. Hier der Link zu dieser Ausstellung.

Albert Henning - der Fotograf



Es ist schon manchmal verwunderlich, wohin es einem manchmal verschlägt. Am Sonntag war ich zur Ausstellungseröffnung in der Kunstsammlung Zwickau. Eigentlich ging es um Ellen Auerbach aber gleichzeitig wurden auch Bilder des Leipziger bzw. Zwickauer Künstlers Albert Henning gezeigt. Für mich das Highlight der Ausstellung! Hennings Bilder sind vom Thema her sehr dicht und hatten auf mich die grösste Wirkung.
"Das Auges des Arbeiters" und "Kinder der Strasse" heissen die zwei Zyklen aus denen die 25 Bilder vertreten sind. Henning selbst stammt aus einer Leipziger Arbeiterfamilie und war natürlich sehr hart durch die Weltwirtschaftskrise betroffen. Trotz dieser harten Zeit sparte er sich das Geld für eine Zeiss Ikonta 6x9 an. Danach fing er an, das Leipziger Strassenleben während der 20´er Jahre zu fotografieren. Aber eben aus dem Blickwinkel des Arbeiters - des einfachen Menschen.
Eigentlich waren es 450 Negative die in dieser Zeit enstanden sind. Die Serie "Kinder der Strasse" wurde von Hitler's SA vernichtet und der überwiegende Rest von "Das Auges des Arbeiters" wurde 1943 bei einen Bombenangriff auf Leipzig vernichtet. Übrig sind jetzt noch 45 Negative, die sich jetzt im Besitz der Kunstsammlung Zwickau befinden.

Samstag, Juni 20, 2009

Tietz Café



All pictures taken around the Tietz Café - Chemnitz.

Freitag, Juni 19, 2009

kid's day



this picture I have taken during the Kid's day celebration at Chemnitz - Küchwald.

chair



a lonesome chair in the middle of the main way to the inner city of Chemnitz.

waiting for



taken at the inner city of Chemnitz.

broken



This picture I have taken at the Tietz Cafe´ in Chemnitz.

Donnerstag, Juni 11, 2009

reflection



reflection on a train at the main train station Dresden.

waiting for



somewhere at Dresden inner city.

music



a lonesome musical instrument at the street.

TV



A camera team near the "Frauenkirche" Dresden

hand



A street musician at the inner city of Dresden

dancing



Taken at the "Dresdner Schloss". Its always full of people so you get a good chance to make some nice shots.